Pol-AG  Politik und Gesellschaft - Fakten und Thesen

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Vor 71 Jahren

Krieg gegen Russland

 

Brutal und grausam wurde der Krieg geführt, und zwar von beiden Seiten. Hitler war der Aggressor. Die Sowjetunion hätte auf absehbare Zeit keinen Krieg begonnen. Deutschland hat diesen Krieg angezettelt und schließlich verloren, wodurch die Nazi-Herrschaft ein Ende nahm. Die kommunistische Herrschaft unter Stalin war zwar ähnlich tyrannisch wie die nationalsozialistische, aber sie war zu dem Zeitpunkt weniger gefährlich, vor allem auch für Juden.
Es kostete viel Blut, bis die Nazi-Tyrannei erledigt war. 1941 war der Lauf der Dinge nicht mehr aufzuhalten, dies hätte müssen vorher erfolgen - vielleicht 1919 beim Versailler Vertrag, während der Weltwirtschaftkrise oder 1933 als die Nazis in der Wählergunst bereits zurückfielen.
Das Versäumte musste teuer bezahlt werden.
Geschichte läuft einmalig ab. Heute drohen keine Gefahren von rechts, auch wenn Linke diese ständig beschwören. Heute drohen andere Gefahren. Staatenkriege wie im Zweiten Weltkrieg sind in Europa unwahrscheinlich. Dagegen werden die sich abzeichnenden innergesellschaftlichen Konflikte immer gefährlicher. Unterschiedliche Religionen, unterschiedliche Ethnien und extreme Ideologien drohen die Gesellschaften zu zerreißen und könnten sich eines Tages gewaltsam entladen. Doch anstatt gegenzusteuern wird von der großen Politik dieser Prozess eher noch beschleunigt.
Muss auch an dieser Stelle Versäumtes irgendwann teuer bezahlt werden?


Vor 71 Jahren

Beginn des Zweiten Weltkrieges

 

Westerplatte 2

Am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem Beschuss der Westerplatte. Dieser Krieg veränderte die Welt, vor allem Deutschland. Millionen von Menschen starben, Juden, Russen, Deutsche und viele andere. Millionen wurden vertrieben. Weite Gebiete wurden zerstört. Viele Millionen Menschen erlitten furchtbares Leid. Kein Volk war schlussendlich ein Gewinner dieses Krieges, im Prinzip gab es nur Verlierer. Doch der Nationalsozialismus musste niedergekämpft werden. Dies geschah unter großen Opfern. Hätte man früher angemessen reagiert, wären die Opfer geringer gewesen. An der Stelle sollten Lehren gezogen werden.
Nach über 70 Jahren ist es für Deutschland an der Zeit, sich neu zu orientieren, sich zu emanzipieren und auch die Bevormundung von außerhalb zu überwinden. Was bleiben muss, ist die Vermahnung zum Frieden.

 


 

Erster Weltkrieg

 

WK I 1

Im Juli/August 1914 begann der Erste Weltkrieg. Damit erfolgte ein brutaler Einschnitt in die Denkweise der europäischen Völker. Der Krieg war ein maschineller Krieg geworden. Entsprechend hoch waren die Opferzahlen. Über 8 Mio. tote Soldaten waren zu beklagen. Besonders verlustreich waren die Schlachten vor Verdun und in Flandern, wo Zehntausende starben.
Diese katastrophalen Schlachten veränderten bei den beteiligten Nationen die Einstellung zum Krieg. Seit dieser Zeit will kein vernünftiger Mensch in Deutschland, England oder Frankreich mehr einen Krieg.